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Cleo erzählt:
 
"Die Reise war schon ziemlich anstrengend, alles war neu, das Halsband, das ich beim Flug umhatte war total ungewohnt.
Als ich dann endlich aus dem Flugzeug raus war, kam ich auf einen Gepäckwagen. Da ist die Box dann runtergerutscht, als ich aus der Gepäckhalle von meiner Flugpatin geschoben wurde. Aber die haben die Box dann alle gleich festgehalten. Mir war das alles zuviel.
Dann dachten die ich steige aus der Box freiwillig aus, aber das konnten die vergessen. Also wurde ich von so einem Mann rausgezogen. Da habe ich mich mal gleich auf den Boden gelegt und wollte abhauen. aber das hat nicht geklappt.
Dann ins Auto, wieder in eine Box, nicht mit mir. Aber der Mann hat mich hochgehoben und ich habe mich meinem "Schicksal" ergeben. Ohne Widerworte oder Probleme.
Der Mann hat mich dann mit Leckerlis gefüttert, die habe ich gefressen, aber mehr nur aus Anstand, weil man seinen Gastgeber ja nicht beleidigen darf.
Die Fahrt war dann doch fast 3 Stunden mit dem Auto und der Mann hat immer wieder in unveständlichen Worten zu mir gesprochen, Spanisch war das sicher nicht.
Als wir angekommen sind, ging alles ganz locker. Ich durfte in einen Hof und in ein Haus. Oben war noch eine Frau die hat sich total gefreut.
Dann kamen noch zwei kleine Kinder. das Mädchen ist nett, aber der Junge war irgendwie nicht wach und hat sich nicht für mich interessiert.
Die haben aber tolles Futter hier, das gab es dann gleich noch.
Irgendwie bin ich dann ruhig geworden und war so entspannt, dass ich erstmal auf den Teppich gepieselt habe.
Dann habe ich im Wohnzimmer geschlafen. Der Mann schläft noch jede Nacht bei mir im Wohnzimmer auf der Couch.
Ach ja, die Couch, ich dachte die kleinere Couch wäre meine, aber irgendwie schicken die mich da immer wieder runter. Ich habe ein Hundekissen und ein Hundekörbchen. Aber das Körbchen mag ich noch nicht. Das Kissen ist in Ordnung.
Ja, also die Menschen mag ich schon. Aber der Mann will mir immer dieses Halsband anlegen, dabei habe ich doch Angst, dass ich wieder weg muss und das will ich nicht. Es hat drei Tage gedauert in denen ich immer wieder vor dem Halsband abgehauen bin, bis die gemerkt haben, dass ich nur vor dem Hasband Angst habe.
Jetzt habe ich ein neues, das hängt locker am Hals und ich ziehe es zu Hause meistens aus.
Die Freundinen von dem Mädchen haben mich ins Herz geschlossen, aber die dürfen noch nicht alles mit mir machen, da passen Herrchen und Frauchen auf.
Die Frau und das Mädchen möchte ich am liebsten immer ablecken und schmusen. Bei dem Jungen bin ich noch vorsichtig, aber nur wenn er wild in der Wohnung rumrennt. Aber wir lernen gerade, dass er mir nichts tut wenn er wild ist und ich ihm nichts tue.
Das klappt schon noch.
Der Mann scheint auch nett zu sein. Heute waren wir Joggen, das war toll.
Ich habe auch schon einen Landsmann als Freund gefunden. Den Perleo, das heißt wohl soviel wie der "Verlassene", der kommt aus Spanien wie ich. Andere Hunde mag ich noch nicht so sehr, irgendwie muss ich erst etwas sicherer in der Umgebung werden.
Vor allem bin ich draußen so aufgeregt, dass ich fast nie auf "Toilette" gehe. Meistens mache ich dann in den Hof oder Garten.
Am ehesten aber in die Wohnung. Nach dem Spazierengehen kann ich mich so richtig entspannen, dann klappt es mit dem Häufchen im Flur, Schlafzimmer oder wo immer man mich in Ruhe lässt.
Die Menschen machen es dann immer weg und sagen ich würde es schon noch lernen.
Ach ja, Knurren und Bellen kann ich auch. Meine Nackenhaare kann ich vom Nacken bis zum Schwanz stellen, wenn ich die Dogge von nebenan sehe. Und die kann ich von der Fensterbank im Wohnzimer sehen.
Pfötchen und Sitz lerne ich gerade.

Ich schicke Euch mal ein paar Bilder von mir.

Gruß Cleo"
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Waisenhunde / Tierpfoten in Not